Urlaubszeit - Entspannung und Loslassen

Diese beiden Dinge gehören zusammen, richtig? Die Vorstellung vom Urlaub, endlich mal nichts machen, alle Viere von sich strecken und endlich mal richtig loslassen und sich vom Alltag ausklinken. Das ist der Traum auf den sich jeder, zumindest einmal im Jahr, freut und darauf „hinlebt“ bzw. „hinarbeitet“.

 

Das Interessante daran ist allerdings, wer dauerhaft Höchstleistung bringt, hat Probleme sich zu Entspannen und tut sich schwer mit dem Loslassen.

 

Sie kennen es vielleicht aus eigener Erfahrung. Endlich hurraaaah ist der Urlaub da und Sie sind erst mal krank. Warum ist das so? Weil Sie sich nicht von heute auf morgen von Vollgas auf Ruhe runterfahren können. Dies ist sozusagen ein körperlicher und mentaler plötzlicher „Absturz“. Daher wird oft geraten, nicht gleich am ersten Urlaubstag loszufahren, sondern sich erst mal zu aklimatisieren, damit der Körper auch Zeit hat sich umzustellen.

 

Nun was hat das mit der Massage zu tun? Jedes Mal, wenn Sie sich eine kleine Auszeit in Form einer Massage gönnen, lernt Ihr Körper, dass er jetzt endlich entspannen kann und auch das gedankliche Wirrwarr zur Ruhe kommt. Je öfter Sie bzw. Ihr Körper diese Erfahrung macht, desto besser und schneller können Ihre Systeme herunterfahren und kommen leichter in die Entspannungsphase.

 

Menschen die regelmäßig zur Massage gehen, bestätigen diesen Effekt.

 

Denn wenn wir täglich irgendwie unter Druck stehen, wirkt sich das natürlich auch auf unsere Muskulatur aus. Diese verspannt sich täglich mehr und mehr und wir wundern uns, woher plötzlich diese Zipperlein kommen. Rücken, Schulter-Nacken, Arme, Beine, je nach Beruf, der eine Bereich mehr der andere weniger betroffen, sehnen sich nach Bewegung und Entspannung. Die Muskulatur möchte gerne auch Loslassen, doch leider geben wir dem Körper diesbezüglich sehr wenig Aufmerksamkeit. Er muss schließlich funktionieren! Doch denken Sie daran: wir haben alle nur eine Gesundheit!

 

Einige Symptome für Nicht-Entspannen-Können sind übermäßige und vor allem unbewusste Anspannungen, psychosomatische Beschwerden, Schlafstörungen, Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörungen, Suchtverhalten, übermäßiges Gedankenkreisen, Panikattacken und Depressionen.
 

Machen Sie sich doch auch diese Aspekte mal bewusst und vereinbaren einen Massagetermin. Diese Stunde ist gut investiert für Ihre Gesundheit. Und an alle Frauen, die keine Zeit haben, weil sie anderen helfen bzw. zur Seite stehen: wenn Sie keine Kraft mehr haben, dann können Sie auch anderen nicht mehr helfen. Deshalb sollten Sie sich auch um sich selbst kümmern!

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen gute Gesundheit, Entspannung und einen schönen Sommer. Ihre Beate